Stabbing WestwardDas Quartett Stabbing Westward konnte mit seinen ersten beiden Alben größere Erfolge und Edelmetall-Auszeichnungen in den USA feiern, kam in Europa aber leider nie über den Status eines Insidertipps hinaus. Anfang der Neunziger "entwickelt die Band einen energiegeladenen Sound, der zwar ähnlich wie bei Nine Inch Nails und Konsorten auf Metal, Wave und Industrial basiert, im direkten Vergleich aber wesentlich grooviger ist..." (Rock Hard Enzyklopädie). Die innovative Band schafft es, vier absolut geniale und gleichwertige Platten abzuliefern, auf denen nahezu jeder Song einer emotionalen Achterbahnfahrt voller Charisma und Atmosphäre gleichkommt, löst sich aber leider nach dem vierten, selbstbetitelten Album aufgrund mangelnden Erfolges frustriert auf. Die Gründe sehe ich hauptsächlich in der radikalen wie dämlichen Politik ihres Labels Sony, das sich danach aber immerhin noch dazu erdreistest, eine halbgare Best-of auf den Markt zu schmeissen. Rückblickend wirkt der Opener ihres dritten Meisterwerkes Darkest Days wie eine bittere, melancholische Selbsterkenntnis : "Everything I touch, I break"... Stabbing Westward DiscographieStabbing Westward Links |
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